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Körperrudern – Animation der Ausführung

Körperrudern

Muskelgruppe: Oberer Rücken

Zielmuskel

Oberer Rücken

KörperteilRückenKategorieKrafttrainingEquipmentKörpergewichtSchwierigkeitMittel

Sekundär: Bizeps, Unterarme

Das Körperrudern ist eine effektive Krafttrainingsübung, die primär den oberen Rücken stärkt. Als Sekundärmuskeln werden der Bizeps und die Unterarme beansprucht. Diese mittelschwere Übung nutzt das eigene Körpergewicht als Widerstand und erfordert lediglich eine stabile horizontale Stange oder einen Schlingentrainer, was sie zu einer vielseitigen Option für das Rückentraining macht.

Ausführung

Positioniere dich unter einer stabilen horizontalen Stange oder einem Schlingentrainer. Greife die Stange im Obergriff etwas breiter als schulterbreit und strecke deinen Körper vollständig aus, sodass er von Kopf bis zu den Fersen eine gerade Linie bildet, wobei deine Fersen auf dem Boden bleiben und die Arme gestreckt sind.

Spanne deine Rumpf- und oberen Rückenmuskeln an und ziehe deine Brust, geführt vom Brustbein, nach oben zur Stange. Atme dabei aus und halte deine Ellbogen eng am Körper, wobei sie in Richtung deiner Füße zeigen.

Ziehe weiter, bis deine Brust die Stange fast berührt oder berührt, und presse am oberen Punkt deine Schulterblätter aktiv zusammen. Achte darauf, dass dein Körper während der gesamten Bewegung steif und gerade bleibt.

Senke deinen Körper langsam und kontrolliert in die Ausgangsposition zurück, indem du dem Zug der Schwerkraft widerstehst. Atme beim Absenken ein und halte die Spannung in Rücken und Rumpf aufrecht.

Strecke deine Arme vollständig aus und lasse die Schulterblätter leicht nach vorne gleiten, um zur anfänglichen Position mit gestrecktem Körper und Armen zurückzukehren.

Tipps

  • Achte darauf, deinen Körper von Kopf bis Fuß in einer geraden Linie zu halten; spanne Bauch und Po fest an, um ein Durchhängen der Hüfte oder ein Hohlkreuz zu vermeiden.

  • Beginne die Zugbewegung, indem du deine Schulterblätter aktiv zusammenziehst und die Schultern bewusst von den Ohren weghältst. So aktivierst du primär den oberen Rücken und nicht nur die Arme.

  • Führe die Bewegung mit der Brust an und ziehe dich so weit hoch, bis dein Brustbein die Stange fast berührt, um einen vollen Bewegungsumfang zu gewährleisten.

  • Halte deinen Nacken während der gesamten Übung in einer neutralen Position, als natürliche Verlängerung deiner Wirbelsäule, um Überstreckung oder unnötige Belastung zu vermeiden.

  • Kontrolliere die Abwärtsbewegung bewusst und lass dich nicht einfach fallen; eine langsame, exzentrische Phase von 2-3 Sekunden maximiert den Muskelreiz und fördert den Kraftaufbau.

Häufige Fragen

Welche Muskeln werden beim Körperrudern trainiert?

Beim Körperrudern liegt der Fokus auf dem oberen Rücken, der als Hauptzielmuskel für die Zugbewegung verantwortlich ist. Zusätzlich werden der Bizeps und die Unterarme als sekundäre Muskeln stark beansprucht, um die Bewegung zu unterstützen und den Körper stabil an die Stange zu ziehen. Auch die Rumpfmuskulatur muss durchgehend arbeiten, um die gerade Körperlinie zu halten und ein Durchhängen zu verhindern.

Wie führt man Körperrudern korrekt aus?

Beim Körperrudern positionierst du dich unter einer Stange oder einem Schlingentrainer, greifst schulterbreit und streckst den Körper gerade aus. Ziehe dich aus den oberen Rückenmuskeln hoch, bis die Brust fast die Stange berührt, während die Ellbogen eng am Körper bleiben. Halte den Rumpf stabil und senke dich anschließend kontrolliert in die Ausgangsposition zurück. Achte auf eine neutrale Nackenposition und aktiviere die Schulterblätter.

Was sind häufige Fehler beim Körperrudern und wie vermeidet man sie?

Ein häufiger Fehler beim Körperrudern ist das Durchhängen der Hüfte oder ein Hohlkreuz, was die Spannung im Rumpf verringert. Dies vermeidet man durch festes Anspannen von Bauch und Po. Eine weitere Schwachstelle ist, die Bewegung primär aus den Armen statt aus dem oberen Rücken zu initiieren; beginne stattdessen bewusst, die Schulterblätter zusammenzuziehen. Zudem sollte die Abwärtsbewegung nicht unkontrolliert geschehen, sondern langsam und bewusst ausgeführt werden, um den Muskelreiz zu maximieren.

Wie viele Wiederholungen und Sätze sind beim Körperrudern sinnvoll?

Für den Muskelaufbau (Hypertrophie) sind in der Regel 3-4 Sätze mit 8-12 Wiederholungen ein guter Richtwert beim Körperrudern. Wenn du primär deine Kraftausdauer verbessern möchtest, kannst du die Wiederholungszahlen auf 12-20 erhöhen. Die genaue Anzahl hängt von deinem individuellen Fitnesslevel und Trainingsziel ab. Wichtig ist, dass die letzten Wiederholungen jeder Satzes fordernd sind, aber die Technik nicht darunter leidet.

Ist Körperrudern für Anfänger geeignet?

Körperrudern ist eine mittelschwere Übung und kann für absolute Anfänger anfangs herausfordernd sein, da sie eine gewisse Grundkraft im Rücken und Rumpf erfordert. Durch Anpassungen, wie das Erhöhen des Körperwinkels (indem man die Füße näher an den Ankerpunkt stellt) oder die Nutzung von Varianten mit gebeugten Knien, lässt sich die Intensität jedoch gut steuern. So kann die Übung schrittweise an das eigene Kraftniveau angepasst werden, um einen sicheren Einstieg zu ermöglichen.

Welche Alternativen gibt es zum Körperrudern?

Wenn du Abwechslung suchst oder die Intensität anpassen möchtest, gibt es verschiedene Alternativen zum Körperrudern. Dazu gehören die Inverted Row v. 2, das Australische Rudern mit Schlingen und das Rudern am Schlingentrainer, welche alle das Körpergewicht nutzen. Eine weitere Option ist das Umgekehrte Rudern mit gebeugten Knien, das den Schwierigkeitsgrad etwas reduziert und somit auch für Einsteiger gut geeignet ist, um die Bewegung zu erlernen und Kraft aufzubauen.

Alternative Übungen

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