Zurück zum Übungskatalog
Beckenheben – Animation der Ausführung

Beckenheben

Muskelgruppe: Bauchmuskeln

Zielmuskel

Bauchmuskeln

KörperteilRumpfKategorieKrafttrainingEquipmentKörpergewichtSchwierigkeitAnfänger

Sekundär: Gesäßmuskeln, Beinbizeps

Das Beckenheben ist eine effektive Kraftübung, die hauptsächlich die Bauchmuskeln trainiert. Als sekundäre Muskeln werden die Gesäßmuskeln und der Beinbizeps beansprucht. Da für das Beckenheben lediglich das eigene Körpergewicht benötigt wird, ist es ideal für das Training zu Hause oder unterwegs. Diese Übung gehört zur Kategorie Krafttraining und ist aufgrund ihrer geringen Komplexität besonders gut für Anfänger geeignet.

Ausführung

Lege dich flach auf den Rücken. Beuge deine Knie im 90-Grad-Winkel, stelle deine Füße hüftbreit und flach auf den Boden und platziere deine Arme zur Stabilisierung seitlich deines Körpers mit den Handflächen nach unten.

Spanne deine Bauch- und Gesäßmuskulatur an und atme dabei aus, während du deine Hüften langsam vom Boden hebst. Führe die Bewegung fort, bis dein Körper eine gerade Linie von den Knien bis zu den Schultern bildet.

Am höchsten Punkt der Bewegung drückst du deine Gesäß- und Bauchmuskeln fest zusammen und achtest darauf, dass dein unterer Rücken nicht übermäßig ins Hohlkreuz geht. Halte diese Spitzenkontraktion kurz.

Atme ein, während du deine Hüften langsam und kontrolliert zurück in Richtung der Ausgangsposition absenkst. Widerstehe dabei der Schwerkraft während der gesamten exzentrischen Phase.

Berühre mit deinem Gesäß sanft den Boden, um eine Wiederholung abzuschließen, und halte dabei die Spannung in deiner Körpermitte aufrecht. Bereite dich auf die nächste Wiederholung vor.

Tipps

  • Am höchsten Punkt der Bewegung bilde eine gerade Linie von deinen Knien bis zu deinen Schultern, indem du Gesäß und Bauch fest anspannst, um ein Hohlkreuz zu vermeiden.

  • Beginne die Bewegung bewusst aus der Bauch- und Gesäßmuskulatur, nicht indem du dich primär aus den Füßen oder dem unteren Rücken hochdrückst. Halte diese Spannung während der gesamten Ausführung, um deinen Rücken zu schützen.

  • Führe das Beckenheben langsam und kontrolliert aus; lass dein Becken beim Absenken nicht einfach fallen, sondern widerstehe der Schwerkraft. Dies erhöht die Muskelaktivierung und schützt vor Verletzungen.

  • Platziere deine Füße flach auf dem Boden, etwa hüftbreit auseinander und so nah am Gesäß, dass deine Schienbeine am oberen Punkt der Bewegung annähernd senkrecht stehen. Eine korrekte Fußposition ist entscheidend für die Aktivierung der Zielmuskeln.

Häufige Fragen

Welche Muskeln werden beim Beckenheben beansprucht?

Beim Beckenheben liegt der Fokus primär auf der Stärkung der Bauchmuskeln. Zusätzlich werden die Gesäßmuskeln (Gluteus Maximus) sowie der Beinbizeps (Hamstrings) als unterstützende Muskelgruppen aktiviert. Diese Kombination macht das Beckenheben zu einer vielseitigen Übung, die nicht nur die Rumpfstabilität fördert, sondern auch die Muskulatur im hinteren Oberschenkel und Po anspricht.

Wie führt man das Beckenheben richtig aus?

Lege dich auf den Rücken, Knie gebeugt, Füße hüftbreit auf dem Boden. Spanne Bauch- und Gesäßmuskeln an, hebe die Hüften beim Ausatmen, bis Knie, Hüften und Schultern eine gerade Linie bilden. Halte die Spannung kurz, ohne ins Hohlkreuz zu gehen. Senke die Hüften kontrolliert beim Einatmen ab, bis das Gesäß sanft den Boden berührt, um die Spannung aufrechtzuerhalten und eine Wiederholung abzuschließen.

Was sind häufige Fehler beim Beckenheben und wie vermeidet man sie?

Häufige Fehler beim Beckenheben sind ein übermäßiges Hohlkreuz am höchsten Punkt, das die Wirbelsäule unnötig belastet. Achte darauf, durch feste Anspannung von Bauch und Gesäß eine gerade Linie von Knie bis Schulter zu bilden. Auch das schnelle Absenken des Beckens ohne Kontrolle ist falsch; widerstehe der Schwerkraft bewusst. Beginne die Bewegung stets aus der Zielmuskulatur, nicht aus den Füßen oder dem unteren Rücken.

Wie viele Wiederholungen und Sätze sind beim Beckenheben sinnvoll?

Für den Muskelaufbau und die allgemeine Kräftigung der Rumpfmuskulatur sind 3-4 Sätze mit 10-15 Wiederholungen ein guter Richtwert beim Beckenheben. Wenn das Ziel eher die muskuläre Ausdauer ist, können auch höhere Wiederholungszahlen von 15-20 Wiederholungen pro Satz absolviert werden. Wichtig ist stets, die Übung kontrolliert und mit korrekter Technik auszuführen, um die Zielmuskeln effektiv zu trainieren.

Ist das Beckenheben für Anfänger geeignet?

Ja, das Beckenheben ist hervorragend für Anfänger geeignet. Aufgrund der geringen Belastung und der einfachen Bewegungsausführung ermöglicht es einen sicheren Einstieg in das Rumpf- und Gesäßtraining. Es erfordert kein spezielles Equipment und kann leicht an das individuelle Fitnesslevel angepasst werden. Durch die Konzentration auf die korrekte Muskelaktivierung werden wichtige Grundlagen für komplexere Übungen gelegt.

Kann man Beckenheben zuhause oder ohne Geräte trainieren?

Absolut, das Beckenheben ist eine ideale Übung für das Training zuhause oder unterwegs, da keinerlei Geräte benötigt werden. Es wird ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt. Dies macht es zu einer sehr zugänglichen Option für Personen, die keinen Zugang zu einem Fitnessstudio haben oder eine flexible Trainingsroutine bevorzugen. Ein fester Untergrund wie eine Gymnastikmatte ist jedoch vorteilhaft für den Komfort.

Welche Alternativen gibt es zum Beckenheben?

Wenn du Abwechslung suchst oder die Intensität steigern möchtest, gibt es einige Alternativen zum Beckenheben. Dazu gehören der Reverse Crunch, der die unteren Bauchmuskeln stärker isoliert, sowie der Kabel Kniezug Reverse Crunch und der Kabel Reverse Crunch. Diese Varianten nutzen Kabelzüge, um einen konstanten Widerstand zu erzeugen und die Intensität des Trainings zu erhöhen, insbesondere für fortgeschrittene Trainierende.

Alternative Übungen

Starte jetzt deine Transformation

Trag dich in die Warteliste ein und sei einer der Ersten, die Haki nutzen können — kostenlos und unverbindlich.

Haki App
Haki Footer